Die Neue Feuerwache am Schießanger vor dem Wolkenhimmel vergangenen Donnerstag.

Die Neue Feuerwache am Schießanger vor dem Wolkenhimmel vergangenen Donnerstag.

Der Abstieg droht, man hat den Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand. Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt und abgerechnet wird zum Schluss. Das sind zwar abgedroschene Phrasen – die aber nun mal stimmen.
Noch ist das Licht am Ende des Tunnels nicht erloschen, man darf nur das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Darum am Sonntag auf dem Platz noch einmal rennen, kämpfen, beißen, schwitzen – kotzen, flennen und motzen kann man auf den Rängen nach den finalen 90 Minuten noch genug.

Der Goldene Schwan und der Storch auf seinem Nest in der Fürther Altstadt.

Heute kehrte die Sonne in die Kleeblattstadt zurück und ließ die Blumen im Wiesengrund – wie hier vor dem Wohnhaus an der Billinganlage – leuchten.

Heute vor 35 Jahren eröffneten Volker Heißmann und Martin Rassau ihr erstes Theater. Zunächst versprühte das Duo, unterstützt von zwei Freunden die organisatorisch im Hintergrund wirkten, ihren Humor im besten Färdder Dialekt noch in Nürnberg. Dort zunächst im Mautkeller in der Altstadt, später in der Kleinen Komödie im Stadtpark.
Ab 1998 zog es beide dann auf die andere Seite der Stadtgrenze in ihre Heimatstadt Fürth. Dort sanierte man das damals bereits recht in die Jahre gekommene Berolzheimerianum, in dem die Comödie seither ihre Heimat hat und nicht nur „Waltraud & Mariechen“ eine Bühne bietet. Viele namhafte, überregional bekannte Künstler*innen geben sich hier heute die Klinke in die Hand und das Theater ist schon längst eines der Aushängeschilder der Kleeblattstadt.
Von dieser Stelle aus herzlichen Glückwunsch – und auf die nächsten 35 Jahre!

(Bild aus 2024)
Mit seinen Säulen und Plastiken ist das Portal des Fürther Stadttheaters immer einen Knipser wert – und besonders schön zeigt es sich im Frühjahr und Sommer mit der Begrünung im Vordergrund.
